 |
|
| |
| |
| Mantrailing - Prüfung (entsprechend den Reglementen des American Bloodhound Club)
|
| A) Instinct Test (ICT) |
Der Instinkt Test ist eine Vorprüfung bei dem getestet wird, ob der Hund und sein Hundeführer fähig sind, an einer Mantrailing Prüfung erfolgreich teilzunehmen.
- Der ICT besteht aus einer Fährte, weiche ungefähr 800 Meter lang ist und zirka eine Stunde alt. Die Länge soll 1200 Meter nicht überschreiten und auch nicht älter als zwei Stunden sein. Die Fährte wird von einem Fährtenleger gelegt und folgt den natürlichen Biegungen der Natur ohne scharfe Abzweigungen oder U Kurven, ohne Wasserüberquerung, nicht mehr als einem natürlichen Hindernis und in einer Gegend mit leichter Vegetation. Der Hund muss innerhalb einer Stunde den Fährtenleger gefunden haben, oder der Richter wird die Prüfung abbrechen. Die Fährte darf keine asphaltierte Strasse überqueren.
- 1a Die ICT Fährte soll ungefähr die Form eines langen J oder eines U haben und sich den Kriterien des Terrains anpassen. Der Fährtenleger soll keine stark frequentierten Wege passieren, keine steilen Abhänge erklimmen oder auf schlüpfrigen Untergrund laufen.
- 1b Der Hund muss die richtige Person am Ende der Fährte finden und dem Hundeführer oder dem Richter anzeigen, dass die Fährte beendet ist. Der Richter fragt den Hundeführer wie der Hund am Ende der Fährte den Fährtenleger anzeigt (Sitzen, Anspringen, Bellen etc.). Der Hund hat die Prüfung bestanden, wenn er vom Start weg arbeitet und den Fährtenleger findet und identifiziert. Es ist nicht notwendig, dass der Hund exakt der Fährte folgt.
- Der ICT wird von wenigstens einem Richter gerichtet.
- Der ICT kann zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden, sofern Richter und Hundeführer einverstanden sind. Es benötigt keine Bewilligung des American Bloodhound Clubs (ABC) oder dem Trailing Komitee.
- Die Meldegebühr wird vom Organisationskomitee oder dem Richter bestimmt. Davon gehen 10 US$ an den ABC.
- Der ICT Richter muss alle Formulare komplett ausfüllen und unterschreiben. Eine Kopie geht an den Hundeführer, das Original geht mit den 10 US$ an das Trailing Komitee des ABC. Diese wird die Gebühr an den Kassier des ABC weiterleiten. 6. Der ICT ist zeitlich nicht begrenzt, sollte der Hund aber dreimal die MT Prüfung nicht bestanden haben, muss der ICT wiederholt werden.
|
| B) Mantrailer (MT) |
- Diese Prüfungsklasse steht allen Hunden offen, weiche älter als 6 Monate sind und den ICT bestanden haben.
- Die MT Fährte soll zirka 800 Meter lang sein und 1200 Meter nicht überschreiten.
- Die MT Fährte wird von nur einem Fährtenleger gelegt. Der Fährtenleger muss die Fährte am Tag der Prüfung gelaufen haben und am Ende der Fährte sein, wenn der Hund die Prüfung beginnt. Der Fährtenleger muss klar sichtbar entweder sieh oder sitzen und nicht von Büschen oder anderen Hindernissen verdeckt sein.
- Die MT Fährte soll mindestens eine Wendung beinhalten, welche aber weniger als 90 Grad ausmacht.
- Das Alter der Fährte liegt zwischen 4 und 6 Stunden.
- Der Geruchsartikel kann vom Hundeführer mitgetragen oder am Anfang der Fährte liegengelassen werden. Der Hundeführer kann den Geruchsartikel so häufig benutzen wie er es für richtig hält, Bleibt der Artikel am Anfang der Fährte liegen, muss er wieder in den gleichen Beutel getan werden.
- Der Hund hat eine Stunde Zeit die Fährte zu beenden. Die Startzeit und die Zeit beim Abschluss der Fährte wird vom Richter auf dem Protokoll vermerkt. Die Richter sollen den Hund stoppen und disqualifizieren, wenn er den Fährtenleger innerhalb dieser Zeit nicht findet.
- Die Prüfung wird von zwei Richtern gerichtet. . Der Hundeführer kann einmal zum Start zurückkehren und den Hund noch einmal auf die Fährte ansetzen. Der Hundeführer muss den Richter informieren, dass er glaubt, dass Hund nicht auf der Fährte sei und er zum Anfang zurückkehren möchte. Die Richter sollen dem Hundeführer mitteilen wieviel Zeit im noch bleibt. Die Richter gehen mit dem Team zum Start zurück. Es wird keine Verlängerung der Zeit gewährt.
- Wenn nach der Meinung des Richters der Hund innerhalb 200 Meter nach dem Start um 180 Grad in die falsche Richtung arbeitet, dann können die Richter den Hundeführer anweisen noch einmal zu starten. Dieser Start wird das Recht des Hundeführers zu einem Neustart nicht beeinträchtigen. Die Richter werden einen Neustart nur einmal verordnen. Falls der Hund ohne offensichtlichen Grund (z.B. Wind) wieder in die falsche Richtung läuft, soll er disqualifiziert werden. Geht der Hund weiter als 200 Meter vom Start weg in die falsche Richtung, dann können die Richter das Team entweder bis zum Ablauf der Zeit arbeiten lassen, oder aber einen Neustart verlangen (falls dies nicht schon einmal geschehen ist).
- Der Hund muss den Fährtenleger am Ende der Fährte auffinden und identifizieren. Die Richter fragen den Hundeführer am Anfang der Fährte wie der Hund den Fährtenleger identifiziert. Der Hund hat bestanden, wenn er die Fährte vom Anfang bis zum Ende verfolgt und den Fährtenleger identifiziert. Er muss dabei allerdings nicht genau der Spur folgen.
- Sollte sich der Fährtenleger irrtümlicherweise am falschen Ort aufhalten, können die Richter den Hund stoppen bis der Fährtenleger am Ende der Fährte eintrifft oder falls der Hund die Fährte bis ans Ende verfolgt, den Hund dort stoppen und nach Eintreffen des Fährtenlegers die Reaktion des Hundes und die Identifikation beobachten. Falls der Hund den Fährtenleger richtig identifiziert, hat er bestanden, vorausgesetzt dass er bis zu diesem Zeitpunkt gut gearbeitet hat.
- Ein Hund wird automatisch sofort disqualifiziert wenn er
a) Aggressionen gegenüber dem Hundeführer, den Richtern oder den Zuschauern zeigt
b) wenn der Hundeführer mehr als 10 Minuten zu spät zur Prüfung kommt
c) wenn sich der Hund auf der Fährte verletzt
d) wenn der Hundeführer den Hund häufiger als erlaubt am Start wieder neu auf die Fährte ansetzt,
e) der Hundeführer den Hund auf der Fährte bewusst oder unbewusst führt und leitet,
f) wenn der Hund innerhalb der erlaubten Zeit den Fährtenleger nicht findet
d) oder wenn der Hund die Vorschriften von Paragraph 10 nicht erfüllt.
|
| Mantrailer Intermediate (MIT) |
- Diese Klasse steht allen Hunden offen, welche älter als 6 Monate sind und den MTI Test bestanden haben.
- Die MTI Fährte ist zwischen 1600 Meter und 2400 Meter lang.
- Für diese Fährte werden 2 Fährtenleger gebraucht. Der Hauptfährtenleger steht oder sitzt am Ende der Fährte und sollte weder von Büschen noch von anderen Gegenstände bedeckt sein. Der Störfährtenleger soll so weit wie möglich die Hauptfährte ungefähr in der Mitte einmal überqueren. Um zu der Fährte zu gelangen, kann der Störfährtenleger parallel zur Primärfährte gehen, vorausgesetzt, dass er sich ihr nicht um mehr als 10 Meter nähert und sich gegen die Windrichtung bewegt.
- Die Fährte sollte natürlich der Gegend und den Pfaden folgen und zwei Richtungsänderungen enthalten, wobei eine mindestens 90% sein sollte.
- Das Alter der Fährte liegt zwischen 8 und 18 Stunden.
- Der Geruchsartikel kann vom Hundeführer mitgetragen oder am Anfang der Fährte liegengelassen werden. Der Hundeführer kann den Geruchsartikel so häufig benutzen wie er es für richtig hält. Bleibt der Artikel am Anfang der Fährte liegen, muss er wieder in den gleichen Beutel getan worden.
- Der Hund hat eine Stunde Zeit die Fährte zu beenden. Die Startzeit und die Zeit beim Abschluss der Fährte wird vom Richter auf dem Protokoll vermerkt. Die Richter sollen den Hund stoppen und disqualifizieren, wenn er den Fährtenleger innerhalb dieser Zeit nicht findet.
- Die Prüfung wird von zwei Richtern gerichtet. Der Hundeführer kann einmal zum Start zurückkehren und den Hund noch einmal auf die Fährte ansetzen. Der Hundeführer muss den Richter informieren, dass er glaubt, dass Hund nicht auf der Fährte sei und er zum Anfang zurückkehren möchte. Die Richter sollen dem Hundeführer mitteilen wieviel Zeit im noch bleibt. Die Richter gehen mit dem Team zum Start zurück. Es wird keine Verlängerung der Zeit gewährt.
- Wenn nach der Meinung des Richters der Hund innerhalb 200 Meter nach dem Start um 180 Grad in die falsche Richtung arbeitet, dann können die Richter den Hundeführer anweisen noch einmal zu starten. Dieser Start wird das Recht des Hundeführers zu einem Neustart nicht beeinträchtigen. Die Richter werden einen Neustart nur einmal verordnen. Falls der Hund ohne offensichtlichen Grund (z.B. Wind) wieder in die falsche Richtung läuft, soll er disqualifiziert werden. Geht der Hund weiter als 200 Meter vom Start weg in die falsche Richtung, dann können die Richter das Team entweder bis zum Ablauf der Zeit arbeiten lassen, oder aber einen Neustart verlangen (falls dies nicht schon einmal geschehen ist).
- Der Hund muss den Fährtenleger am Ende der Fährte auffinden und identifizieren. Die Richter fragen den Hundeführer am Anfang der Fährte wie der Hund den Fährtenleger identifiziert. Der Hund hat bestanden, wenn er die Fährte vom Anfang bis zum Ende verfolgt und den Fährtenleger identifiziert. Er muss dabei allerdings nicht genau der Spur folgen.
- Sollte sich der Fährtenleger irrtümlicherweise am falschen Ort aufhalten, können die Richter den Hund stoppen bis der Fährtenleger am Ende der Fährte eintrifft oder falls der Hund die Fährte bis ans Ende verfolgt, den Hund dort stoppen und nach Eintreffen des Fährtenlegers die Reaktion des Hundes und die Identifikation beobachten. Falls der Hund den Fährtenleger richtig identifiziert, hat er bestanden, vorausgesetzt , dass er bis zu diesem Zeitpunkt gut gearbeitet hat.
- Ein Hund wird automatisch sofort disqualifiziert, wenn er
a) Aggressionen gegenüber dem Hundeführer, den Richtern oder den Zuschauern zeigt
b) wenn der Hundeführer mehr als 10 Minuten zu spät zur Prüfung kommt
c) wenn sich der Hund auf der Fährte verletzt
d) wenn der Hundeführer den Hund häufiger als erlaubt am Start wieder neu auf die Fährte ansetzt,
e) der Hundeführer den Hund auf der Fährte bewusst oder unbewusst führt und leitet,
f) wenn der Hund innerhalb der erlaubten Zeit den Fährtenleger nicht findet
g) oder wenn der Hund die Vorschriften von Paragraph 10 nicht erfüllt.
|
| Mantrailer Excellent (MTX) |
- Die Klasse ist offen für alle Hunde, welcher älter als 6 Monate sind und erfolgreich den MIT Test bestanden haben.
- Die MTX Fährte ist zwischen 2400 und 3200 Meter lang.
- Für diese Fährte werden 2 Fährtenleger gebraucht. Der Hauptfährtenleger steht oder sitzt am Ende der Fährte und sollte weder von Büschen oder anderen Gegenstände bedeckt sein. Der Störfährtenleger soll so weit wie möglich die Hauptfährte ungefähr in der Mitte einmal überqueren. Um zu der Fährte zu gelangen, kann der Störfährtenleger parallel zur Primärfährte gehen, vorausgesetzt, dass er nicht näher als 10 Meter kommt und sich entgegen der Windrichtung befindet. Der Störfährtenleger soll ebenfalls am Ende der Fährte sein und sich innerhalb von 5 Meter vom Hauptfährtenleger befinden. Auch er sollte nicht vollständig verdeckt sein.
- Die Fährte sollte natürlich der Gegend und den Pfaden folgen und 2 Richtungsänderungen enthalten, wobei eine mindestens 90% sein sollte. Die Fährte sollte nicht mehr als drei Hindernisse wie Strassen, Wasserüberquerungen (flach genug um durchzugehen), Brücken, Störfährten, mit anderen Personen kontaminierte Personen oder Terrainveränderungen.
- Das Alter der Fährte liegt zwischen 24 und 36 Stunden.
- Der Geruchsartikel kann vom Hundeführer mitgetragen oder am Anfang der Fährte liegengelassen werden. Der Hundeführer kann den Geruchsartikel so häufig benutzen wie er es für richtig hält. Bleibt der Artikel am Anfang der Fährte liegen, muss er wieder in den gleichen Beutel getan werden.
- Der Hund hat 90 Minuten Zeit die Fährte zu beenden. Die Startzeit und die Zeit beim Abschluss der Fährte wird vom Richter auf dem Protokoll vermerkt. Die Richter sollen den Hund stoppen und disqualifizieren, wenn er den Fährtenleger innerhalb dieser Zeit nicht findet.
- Die Prüfung wird von zwei Richtern gerichtet. Der Hundeführer kann einmal zum Start zurückkehren und den Hund noch einmal auf die Fährte ansetzen. Der Hundeführer muss den Richter informieren, dass er glaubt, dass Hund nicht auf der Fährte sei und er zum Anfang zurückkehren möchte. Die Richter sollen dem Hundeführer mitteilen wieviel Zeit im noch bleibt. Die Richter gehen mit dem Team zum Start zurück. Es wird keine Verlängerung der Zeit gewährt.
- Wenn nach der Meinung des Richters der Hund innerhalb 200 Meter nach dem Start um 180 Grad in die falsche Richtung arbeitet, dann können die Richter den Hundeführer anweisen noch einmal zu starten. Dieser Start wird das Recht des Hundeführers zu einem Neustart nicht beeinträchtigen. Die Richter werden einen Neustart nur einmal verordnen. Falls der Hund ohne offensichtlichen Grund (z.B. Wind) wieder in die falsche Richtung läuft, soll er disqualifiziert werden. Geht der Hund weiter als 200 Meter vom Start weg in die falsche Richtung, dann können die Richter das Team entweder bis zum Ablauf der Zeit arbeiten lassen, oder aber einen Neustart verlangen (falls dies nicht schon einmal geschehen ist).
- Der Hund muss den Fährtenleger am Ende der Fährte auffinden und identifizieren. Die Richter fragen den Hundeführer am Anfang der Fährte wie der Hund den Fährtenleger identifiziert. Der Hund hat bestanden, wenn er die Fährte vom Anfang bis zum Ende verfolgt und den Fährtenleger identifiziert. Er muss dabei allerdings nicht genau der Spur folgen.
- Sollte sich der Fährtenleger irrtümlicherweise am falschen Ort aufhalten, können die Richter den Hund stoppen bis der Fährtenleger am Ende der Fährte eintrifft oder falls der Hund die Fährte bis ans Ende verfolgt, den Hund dort stoppen und nach Eintreffen des Fährtenlegers die Reaktion des Hundes und die Identifikation beobachten. Falls der Hund den Fährtenleger richtig identifiziert, hat er bestanden, vorausgesetzt, dass er bis zu diesem Zeitpunkt gut gearbeitet hat.
- Ein Hund wird automatisch sofort disqualifiziert, wenn er
a) Aggressionen gegenüber dem Hundeführer, den Richtern oder den Zuschauern zeigt
b) wenn der Hundeführer mehr als 10 Minuten zu spät zur Prüfung kommt
c) wenn sich der Hund auf der Fährte verletzt
d) wenn der Hundeführer den Hund häufiger als erlaubt am Start wieder neu auf die Fährte ansetzt,
e) der Hundeführer den Hund auf der Fährte bewusst oder unbewusst führt und leitet,
f) wenn der Hund innerhalb der erlaubten Zeit den Fährtenleger nicht findet
g) oder wenn der Hund die Vorschriften von Paragraph 10 nicht erfüllt.
|
|
| |
NBAS - Mantrailing - Personensuche - Ausbildung |
|
 |
NBAS-Anzeiger |
| |
|
| |
|
| |
|
 |